In Leistungen

Das neue Jahr hat begonnen. Die ersten Arbeitstage seit den Weihnachtsfesttagen sind vergangen und das Jahr 2019 hat uns bereits mit seinem Alltag erfasst.

Während 2018 das Jahr unseres 30-jährigen Jubiläums war, erwartet uns das Jahr 2019 hingegen mit Neuheiten, die uns in die Zukunft katapultieren.

Die Ankunft des HIP (hot isostatic pressing) steht kurz bevor. Aber was ist so anders an daran als die vielen anderen Anlagen, die es bei Tag gibt?

Wer uns gut kennt, weiß genau, dass die Erneuerung und Implementierung des Maschinenparks ein kontinuierlicher Prozess für uns sind; warum also gibt es schon seit Monaten so viel Neugier, was die Ankunft der neuen Anlage betrifft?

Versuchen wir, darauf eine Antwort zu geben.

HIP: WAS IST DARAN SO BESONDERS?

Die HIP-Anlage ermöglicht eine „thermische Behandlung“, die sich von der herkömmlichen unterscheidet, die uns normalerweise in den Sinn kommt; schon der Name – Heißisostatische Presse – lässt an hohe Temperaturen und  isostatischen Druck denken.

Durch die kombinierte Wirkung dieser beiden Faktoren werden Materialmängel verschiedener Art verdichtet und beseitigt oder reduziert und die mechanischen Eigenschaften des bearbeiteten Objekts verbessert.

Diese Art von Prozess verbreitet sich immer mehr in Anwendungen, die unter anderem die Branche der Luftfahrt, der Energie und der Biomedizin betreffen.

Eine besondere Erwähnung verdient die Branche des Additive Manufacturing, in dem die Nachfrage nach dem HIP-Prozess ständig zunimmt.

Die Pulvertechnik ist dabei, die gesamte Welt der Produktionstechnik zu revolutionieren. Sie erfordert eine Reihe von speziellen Bearbeitungen und Behandlungen, denen die High-Tech-Unternehmen auf möglichst effiziente Art gerecht zu werden versuchen.

Andere Anwendungen des Hipping betreffen hingegen die Rekonstruktion von Profilen und das Sintern von Metallpulvern in massiven Werkstücken. In diesem Fall wird das Material in Form kalibrierter Körner in speziellen Behältern verkapselt und unter Einwirkung von Hitze und Druck in völlig verdichtete feste Stücke mit fast endgültiger Geometrie verwandelt.

DIE EIGENSCHAFTEN DER HIP-ANLAGEN BEI TAG

Im Werk von Cremella werden demnächst zwei Anlagen installiert: die erste, die in Kürze eintrifft, ist ein kleiner Ofen für die äußerst wichtige Tätigkeit der Forschung und Entwicklung. Die zylindrische Wärmekammer besteht aus Grafit, hat einen Durchmesser von 77 mm und eine Höhe von 150 mm; sie erreicht Temperaturen von 2000 °C und Druckwerte von 200 MPa; das Prozessgas ist Argon und die maximale Tragfähigkeit beträgt 10 kg.

Die andere, der Produktion gewidmeten großen Anlage sollte hingegen im Frühjahr eintreffen: der Durchmesser der wiederum zylindrischen Kammer besteht bei dieser aus Molybdän; sie hat einen Durchmesser von 1000 mm und eine Höhe von 1500 mm; sie erreicht Temperaturen von 1400 °C und einen Druck von 175 MPa; auch hier ist das Prozessgas Argon und die Tragfähigkeit beträgt maximal 10 Tonnen.

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