In Vertiefung

Eine Studie, die einige der am tiefsten verwurzelten Glaubenssätze zum Thema Ionennitrierung dementiert

Das Plasma wird häufig als „vierter Zustand“ der Materie bezeichnet. Er ist dem luftförmigen (zum Beispiel einem Gas) sehr ähnlich, unterscheidet sich von letzterem jedoch dadurch, dass er aus einer Einheit von Elektronen und Ionen gebildet wird, (auch wenn er insgesamt neutral ist, d. h. eine elektrische Gesamtladung aufweist, die null entspricht). Ein Plasma besteht häufig aus einer elektrischen Entladung innerhalb eines Gases, die von der Bildung eines Lichts begleitet wird, das als Glimmentladung (glow) bezeichnet wird. Im Fall der Nitrierung handelt es sich um ein durch die Anwendung einer gepulsten Spannungsquelle ionisiertes Gemisch H2-N2. Die so gebildeten freien elektrischen Ladungen sorgen dafür, dass das Plasma zu einem guten Leiter der Elektrizität wird und dass er stark den elektromagnetischen Feldern entspricht. (Das Plasma leidet unter dem aus seinem eigenen ihn durchquerenden Strom gebildeten Magnetfeld): Diese Eigenschaft erlaubt die Ausrichtung der geladenen Partikel und deren Festlegung, besondere Strecken zu durchlaufen. Das Bewusstsein dieses Phänomens bringt uns zur Möglichkeit, unsere (für die Nitrierung notwendigen) Stickstoffionen auf jeglicher freiliegenden Oberfläche auszurichten. Hierbei sind auch jene eingeschlossen, die im Allgemeinen als mit der Plasma-Nitrierungstechnologie als nicht behandelbar angesehen werden.

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